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Hybrid, nativ oder Web App?

Hybrid, nativ oder Web?

Was ist der Unterschied zwischen hybriden, nativen und Web Apps?

Im Zusammenhang mit der App Entwicklung sind Sie sicher schon das ein oder andere Mal über die Begriffe „native App“, „Web App“ und „Hybride App“ gestolpert. Doch wodurch unterscheiden sich die verschiedenen App-Arten eigentlich genau?

Native App

Mit diesem Begriff bezeichnet man Apps, die nur auf einem bestimmten Betriebssystem laufen. Sie haben den Vorteil, dass sie die Fähigkeiten des Geräts perfekt ausnutzen können. So werden für Apple-Geräte zum Beispiel spezielle iOS-Apps entwickelt, wofür die Programmiersprachen Objective-C und SWIFT zum Einsatz kommen. Tablets und Smartphones von Google hingegen benötigen Android-Anwendungen, die mit Java programmiert werden und auf dem Microsoft Windows Phone laufen Apps, die auf Basis von C++ und C# entwickelt werden. Native Apps sind schnell und effizient. Darüber hinaus sind sie in der Lage, sämtliche Hardwarefunktionen der Geräte zu verwenden. Der einzige Nachteil: Für jede Plattform muss eine separate native App entwickelt werden, sodass die Kosten umso höher werden, je mehr Betriebssysteme unterstützt werden sollen.

Web-App

Bei einer Web-App handelt es sich im Prinzip um eine ganz normale Website, die auf HTML basiert. Sie kann über die URL eines Browsers aufgerufen werden und bietet dann eine ganz bestimmte Funktionalität. Ein typisches Beispiel für eine Web-App ist die Merklisten-App. Eine webbasierte Anwendung hat also nicht nur den Sinn, Informationen anzuzeigen, sondern dient auch zur Interaktion. Zur Entwicklung von Web-Apps sind HTML5-, CSS3- und oft auch JavaScript-Kenntnisse notwendig. Zudem benötigt man die entsprechenden Frameworks wie jQuery. Web-Apps können im Vergleich zu nativen Apps schneller entwickelt werden und sind in jedem aktuellen Browser lauffähig. Daher sind die Kosten für eine Web-App geringer als für eine native App. Sie eignet sich aber nur zur Umsetzung von einfachen Ideen.

Hybride App

Wie der Name bereits vermuten lässt, soll die hybride App eine Verbindung aus der nativen und der Web-App darstellen. Im Grunde wird dabei eine Website innerhalb der App aufgerufen. Die Inhalte und die Führung des Nutzers stammen aber aus der Web App, die der hybriden App zugrunde liegt. Auch hier kommen Technologien wie HTML5, CSS3 und JavaScript zum Einsatz. Die nativen Elemente werden entweder per Hand selbst entwickelt oder über bestimmte Werkzeuge eingebunden. Sie ermöglichen auch den Zugriff auf die Hardware des mobilen Geräts. Der große Vorteil einer solchen Anwendung besteht darin, dass die plattformunabhängige Entwicklung kein Problem ist, aber dennoch die Vorteile der nativen App nicht verloren gehen.


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